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Promi-Statements

Singen ist unsere Sache

Singen ist seit 20 Jahren unsere Herzensangelegenheit. Doch Singen ist nicht nur unsere Sache, sondern auch die von vielen anderen. Anlässlich unseres Jubiläums haben wir Prominente gefragt, was ihnen singen bedeutet. 

Gustav Danzinger

Ö1-­Musikredakteur

„Singen bewirkte das erste erkennbare Lächeln meiner Tochter. Und das letzte Lächeln meiner 91jährigen Mutter. Singen formt die Seele.“

Michael Poglitsch

Schulleiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten

„Miteinander Singen erfasst Körperliches und Seelisches des Menschen auf ganz besondere Weise: Der Mensch ist im Chor Teil eines großen Ganzen, eines großen klingenden Klangkörpers. In der Vielstimmigkeit entwickelt sich intensives dynamisches und agogisches Schwelgen und Deklamieren, man taucht im Gestalten ein in eine Welt von aufeinander abgestimmtem Intonieren, gemeinsamem Empfinden, klanglichem Ausdrücken intensiver Stimmungen.“

Johanna Mikl-Leitner

Landeshauptfrau Niederösterreich

„Gemeinsame Sprache der Musik ermöglicht Begegnung von Mensch zu Mensch. Mit dem Singen als elementarer menschlicher Kulturtechnik geht auch ein Gemeinschaft bildender Wert einher. Die durch die gemeinsame Sprache der Musik ermöglichte Begegnung von Mensch zu Mensch ist eine unbezahlbare Erfahrung in Sachen menschlicher Grundwerte wie Humanität, Toleranz, Offenheit und Achtung gegenüber dem Nächsten.“

Lars Müller-Marienburg

Superintendent der Diözese Niederösterreich

„Singen ist für mich ein Teil meines Lebens. Beim Singen sind andere Fähigkeiten gefordert als sonst im Alltag. Mir ist es wichtig, durch Singen in die vertonten Texte viel tiefer einzutauchen als ich es beim reinen Lesen tue, ganz egal, ob sie nun christliche oder weltliche Texte sind.“

Andreas Schager

Opernsänger, Heldentenor

„Da die Arbeit mit meiner Stimme der wesentlichste Teil meines Berufs ist, bedeutet für mich das Singen natürlich unermesslich viel.
Singen ist stets ein unmittelbarer Ausdruck einer Emotion, getragen und unterstützt vom Atem. Den richtigen Ton zu treffen, ist eine Aufgabe, der wir uns alle im zwischenmenschlichen Bereich permanent stellen müssen.
Singen ist dabei auch wie eine universelle Sprache, eine unmittelbare Kommunikation, welche die Zuhörer vor allem mit ihrem Herzen und ihrer Seele aufnehmen, verstehen und genießen können.“

Ulrike Sych

Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

„Singen ist für mich die persönlichste und intimste Ausdrucksform des Musizierens. Singen verbindet. Denn Singen versteht sich auch als soziale Interaktion für Integration und Inklusion. Gemeinsames Singen baut Brücken und Vorurteile ab!"

Abt Georg Wilfinger

Abt Stift Melk

„Singen ist für mich etwas sehr Schönes, Lebendiges, Froh machendes und gemeinschaftsfördernd. Man muss lernen, beim Singen aufeinander zu hören und Rücksicht nehmen, um genau im Rhythmus zu bleiben. 

Ich selber singe sehr gern gemeinsam mit anderen, nicht jedoch, wenn ich selbst das Lied anstimmen muss und vielleicht auch nicht immer ganz richtig.
Das Singen befreit und löst oft Ärger und Belastungen, die man gerade hat.
Mit dem gemeinsamen Singen verbringe ich immer schöne und frohe Erlebnisse."

Kurt Widmer

Sänger und Gesangspädagogen aus Basel

„Singen ist ein unverbrieftes Menschenrecht, ist Ausdruck von Jubel, Freude, Schmerzen und Trauer, aber auch Aufschrei gegen Entwürdigung und Unrecht.
Nimmt man den Menschen ihre Stimme, wie sollen sie da mitbestimmen, ihre Stimme abgeben können. Jede Schulstunde müsste eigentlich mit einem Lied beginnen.
Singen, welch wunderbares Heilmittel! Ob man nun für sich singt oder in Gemeinschaft, singend sind wir rund um die Welt verbunden, eine Stimme gegen die Vergänglichkeit.
Darum: Du meine Seele singe, singe!“

Otto Kargl

Domkapellmeister Dommusik Sankt Pölten

„Der Gesang als Ausdruck stärkster Leidenschaften begleitet mich schon seit meiner frühen Kindheit in allen Lebensphasen. 

  • Als Ohrenzeuge erste prägende Eindrücke in einem Wirtshaus in der hintersten Obersteiermark, wo Alkoholiker u. a. ihre Volkslieder rau und authentisch gesungen haben
  • Als Jugendlicher - Deep Purple, Procul Harum und Bob Dylan hörend - fasziniert vom gregorianischen Choral in der nahen Abtei Seckau
  • In England Gänsehaut bei "You'll never walk alone" an der Anfield Road in Liverpool und mit William Byrd in der Westminster Abbey
  • Wässrige Augen bei Bach in der Thomaskirche in Leipzig und Bruckner in meiner Domkirche in St. Pölten
  • … und schließlich:
  • Höchste Glücksgefühle beim Jodeln in meiner Familie.

Singen ist mehr als Musik.“

Dorothea Draxler

Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich

„Singen zählt für mich zu den schönsten Ausdrucksformen des Menschen. Das Selbersingen, aber auch das bewusste Zuhören bereitet Freude, kann aber auch helfen, Sorgen und Leid zu lindern.“

Erwin Ortner

em. Univ. Prof. und Leiter des Arnold Schoenberg Chor

"Jeder Mensch hat eine STIMME.
Unser Körper ist ein wunderbar vollendetes Instrument.
Nichts braucht hinzugefügt werden. Er schwingt und klingt, resoniert, er singt mit.
Also: Jeder kann SINGEN."